NAME: Preobrazhenskiy Oleg Borisovich
Geburtsdatum: 9. Februar 1968
Aktueller Stand in der Strafsache: Angeklagter
Artikel des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation: 282.2 (1)
In Gewahrsam genommen: 1 Tag in der vorläufigen Haftanstalt, 80 Tage in der Untersuchungshaftanstalt, 251 Tage Unter Hausarrest
Derzeitige Einschränkungen: Anerkennungsvereinbarung

Biographie

Der aus Ozersk stammende Oleg Preobraschenski wurde aufgrund einer Strafverfolgung verhaftet und seiner Möglichkeit beraubt, sich um seine betagten Eltern zu kümmern: Nach einem Schlaganfall braucht der Vater ständige Unterstützung.

Oleg wurde im Februar 1968 geboren. Sein älterer Bruder starb 2022. In seiner Jugend beschäftigte sich Oleg mit Gewichtheben und erhielt die höchste Sportkategorie. Nach der Schule absolvierte er die Berufsschule mit dem Diplom als Dreh-Fräser und arbeitete dann nach dem Vorbild seines Vaters lange Zeit im Chemiewerk "Majak".

Oleg ist im Ruhestand. Er arbeitete in Teilzeit als Wohnungsmechaniker, verlor diese Chance aber nach seiner Verhaftung. Nachbarn und Kunden schätzen ihn für seine Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit, Freunde schätzen ihn für seine Hilfsbereitschaft; Sie nennen ihn einen Tausendsassa.

Oleg hat eine starke Familie – er und seine Frau Svetlana sind seit 1989 verheiratet. Während dieser Zeit zogen sie eine Tochter groß, die inzwischen verheiratet ist und zwei Kinder großzieht. Oleg widmete viel Zeit seinen Enkelkindern.

Oleg wurde von seiner Schwiegermutter in die Bibel eingeführt. 2002 wurde er Zeuge Jehovas, und seine Frau folgte ein Jahr später.

Wegen des Vorwurfs des Extremismus landete Oleg in einer Untersuchungshaftanstalt und wurde dann unter Hausarrest gestellt. Seine Frau und seine Tochter haben starken Stress erlebt.

Fallbeispiel

Anfang 2025 leitete die Ermittlungsbehörde der Stadt Osjorsk in der Region Tscheljabinsk ein Strafverfahren gegen Jewgeni Tscherepanow, Oleg Preobraschenski, Igor Smolnikow und Artjom Repin ein. In ihren Wohnungen fanden Hausdurchsuchungen statt. Gegen einige der Männer setzten Ermittlungsbeamte körperliche Gewalt ein und griffen zu Drohungen. Die Gläubigen wurden festgenommen und ins Untersuchungsgefängnis von Slatoust gebracht. Allen wurde die Organisation der Tätigkeit einer extremistischen Vereinigung vorgeworfen. Im April 2025 wurden alle Männer unter Hausarrest gestellt, im Folgemonat auf die Liste des russischen Finanzmonitorings gesetzt. Im Januar 2026 wurde die Sache an das Gericht übergeben.
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